PiercenSchiessen

Piercen ist nicht gleich Schießen

Zwischen Piercen und Schießen besteht ein grundsätzlicher Unterschied.
Beim Piercen wird eine Hohlnadel benutzt, deren Kanten messerscharf geschliffen sind. Diese Schneide formt den Stichkanal, der am Schluß das Piercing aufnimmt. Diese Wundflächen heilen schnell ab.

Beim Schießen eines Durchgangs mit der Pistole, ist mehr Gewebe als nötig betroffen. Bei diesem Verfahren wird der Einsatz mit hoher Wucht durch das Gewebe gestossen. Da der Einsatz stumpf ist, reißt das Gewebe unkontrolliert auf. Die entstandenen Rißwunden heilen wesentlich schlechter, als die von Schnittwunden und haben meistens die Eigenschaft, ein Narbengewebe zu hinterlassen. Durch die größere Wundfläche können sich auch Keime leichter festsetzen. Ein zusätzliches Risiko stellt die Pistole selbst da. Da diese meist aus Plastik bestehen, können diese nicht im Autoklaven sterilisiert werden.